Basler Hitzetherapie

Rp.:

1. Kunstmuseum

    2. Rhein

    Ad 1: Das Kunstmuseum Basel hat entschieden, aktiv zur Vermeidung von Hitzetoten beizutragen und gewährt Senior:innen ab 65 Jahren während der aktuellen Hitzetage freien Eintritt ins Museum, das zum Schutz der Exponate ganzjährig auf einer konstanten Temperatur von 21 Grad gehalten werden muss. Also satte 13 bis 18 Grad kälter als die vorhandenen 34 und erwarteten 39 Gradi. Gültig ab heute bis zum 5.Juli für die Sammlung im Haupt- und Neubau! Voraussetzung zur Inanspruchnahme der Hitzetherapie: das Vorweisen eines gültigen Ausweises. (Haben wir den? Gehören wir wirklich schon zur Zielgruppe? Geraten wir nicht ins Schlottern? Was ist mit der Mengenangabe? Und wie einzunehmen? Täglich? Morgens und abends? Besser mittags,  0-1-0 !)

    Ad 2:  An der Einstiegsstelle zum Rheinschwimmen unterhalb des Tinguely-Museums kulminiert die Menschentraube in V-Form und sondert beständig in unablässiger Folge bunte Punkte in den Fluss ab. (Hitzegedanken: Treibt man Vieh gegen das Gatter, um die einzelnen Tiere zum Branding abzusondern?) Gemütlich geht es weiter, die Punkte treiben vorüber, einer nach dem anderen, einer neben dem anderen, ohne Ende, über Stunden. Sie müssen nichts tun außer: den Wickelfisch festhalten. Den Rest erledigt der Fluss. Wassertemperatur angenehm, etwas entfernt vom Uferstreifen und mit zunehmender Reise Schlottern möglich (wird berichtet). Dauer der Reise: etwa 25 Minuten. Cave: Gefahr des erneuten Hitzezustandes aufgrund Fußweg flussaufwärts zurück zum Ausgangspunkt. Empfehlung: Felsstrand flussabwärts vom Tinguely-Museum benutzen, im Schatten unter Bäumen lagern, ab und an eintauchen ins ufernahe, beruhigte Rheinwasser. Gerne Wiederholungsrezept.

    https://kunstmuseumbasel.ch

    https://www.wickelfisch.ch