Auch der Kolumnist der Badischen Zeitung (in diesem Fall René Zipperlein) hat es gestern von fremd gewordenen Geräuschen, Dingen und Ansichten. „Seltsames Zischen“, „schmatzende Sandalen“ oder so etwas wie zu Schnüren gereihte Kügelchen, Tupperschüsseln aus Stoff gleichende Dinge an Stäben, vollgelaufene Innenstadtgräbele, verschwundene Sonnen – was ist das bloß? Und was ist zu tun? Der Kolumnist empfiehlt (allen Ernstes!?? 😉) „Nachschlagen bei Johannes, Sie wissen schon, der ganz hinten in der Bibel mit Lamm und sieben Siegeln, der hat alles gesehen“. Oder auch gehört. Das „Brüllen am Himmel“. Brüllen am Himmel, wo genau steht denn das? Ich schlage nach: Offenbarung 10 Vers 3,4a: und er (=der Engel, Anm.) rief mit lauter Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er rief, ließen die sieben Donner ihre Stimmen vernehmen. Und als die sieben Donner redeten, wollte ich schreiben… Ob es gestern genau sieben Donner waren am Morgen, keine Ahnung, ich habe sie nicht gezählt. Jedenfalls passte die gewitterbedingte Auflösung einer Anspannung. Der unerbetene Filmrollenvertrag wird erst einmal nicht verlängert (siehe Blogeintrag vom 4.August), Deo gratias.
Horch! Welch fremder Ton!
Tropfen prasseln auf Reblaub.
Endlich ein Regen!

