(siehe auch Blogeintrag vom 21.September 2026)
Es ist soweit!
Das zweite Jubiläumskonzert zum 100-jährigen Bestehen des Mottenchores Lörrach steht bevor. Das Zitat aus Beethovens Chorfantasie führe direkt zur allumfassenden und menschenverbindenden Freude an der Musik, schreibt Dr. Georg Müller, der Vorsitzende des Chores, in seinem Grußwort im Programmheft. Und die Landrätin Marion Dammann meint, der Motettenchor könne selbstbewusst auf seine 100-jährige Geschichte zurückblicken und das Dreiländereck sich glücklich schätzen, ein so hochkarätiges Chorensemble zu haben. Von Brücken schlagen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Tradition und Erneuerung, Musik und Menschen, schreibt Jörg Lutz, der Lörracher Oberbürgermeister. Dann hoffen wir mal, dass wir im Konzert am Sonntag, den 18.Oktober 2026 um 18 Uhr im Burghof Lörrach nicht nur diesen Worten gerecht werden, sondern vor allem den Kompositionen von Johannes Brahms (1833-1897), Ludwig van Beethoven (1770-1827), Elisabeth Fußeder (geb.2000) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847). Die Freude an der Musik ist bei den etwa 60 Sängerinnen und Sängern auf jeden Fall da, und nun, wo sich alles zusammenfügt mit Orchester und Solisten, noch einmal gesteigert.
Wie sie sich ihr Klangrepertoire aufbaue, wurde die junge Komponistin Fußeder (die oft für Chöre komponiert und selbst auch Sängerin ist, eine Rarität im deutschen Raum) am Mittwochabend in einem Gespräch mit dem Dirigenten Joss Reinicke gefragt. Die Antwort: manchmal ist der Klang, der sich über den Text legt, schon da, manchmal aber auch noch ganz diffus und unscharf, als sei man gerade aus einem Traum erwacht, noch in der Traumstimmung gefangen, dann müsse man ihn suchen.
Freuen wir uns also darauf, dass morgen der Töne Zauber walten!

