
Für den heutigen Tagesvers der Herrnhuter Losungen wurde der zweite Vers des 40.Psalmes ausgelost. Ich zitiere aus diesem Psalm die Verse 2 bis 4a nach der Elberfelder Übersetzung:
Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört.
Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens, aus Schlick und Schlamm; und er hat meine Füße auf Felsen gestellt, meine Schritte fest gemacht.
Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott.
Als Lied für den heutigen Sonntag ist Nummer 56 im Evang.Gesangbuch vorgeschlagen, wie schön, ich habe es in der Silvesternacht mit Freunden gesungen, ein „modernes“ Kirchenlied, der Theologe Dieter Trautwein dichtete und komponierte es 1963:
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein, lautet der Kehrvers, der nach der letzten Strophe ein Wort austauscht und wechselt zu: Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht endlos sein.

(Foto: Über was Josef wohl hier nachdenkt? Bestimmt nicht darüber, wann er wieder in die Kiste der Krippenfiguren verräumt wird. In meiner Kindheit standen die Figuren jedenfalls immer mindestens bis zum Geburtstag der Mutter, der mitten zwischen Epiphanias und Mariä Lichtmess lag)
